Wurmkuren - Impfung

Wurmkur und Impfung

Der Züchter gibt seinen Welpen in regelmäßigen Abständen Wurmkuren.
Die Wurmeier werden über die Muttermilch übertragen, auch wenn die Mutter regelmäßig entwurmt wurde kann das passieren.

3 Tage vor jeder Impfung sollte der Welpe entwurmt werden, so schlägt die Impfung besser an und ein Wurmbefall belastet den kleinen Welpen nicht zusätzlich.

Der Züchter impft seine Welpen das erste Mal mit 8 Wochen
ab der 9. Woche werden die Welpen in ihre neuen Familien umziehen.
Mit 12 Wochen und mit 16 Wochen werden die nächsten Impfungen vorgenommen, von da an wird jährlich geimpft.
Tollwut sollte nicht kombiniert mit geimpft werden, sondern separat.


Impfen ist zwar wichtig , aber inzwischen reagieren einige Zwergpinscher allergisch mit lebensbedrohlichen Erscheinungen.


Impfreaktion


Impfstoffe - Impfreaktionen

Welche Impfstoffe gibt es?
mpfstoffe lassen sich in Lebendimpfstoffe und Totimpfstoffe unterteilen.

Lebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte lebende Viren (Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza) oder Bakterien (Bordetella bronchiseptica = Zwingerhustenerreger).
Sie werden gefriergetrocknet aufbewahrt.
Der Immunschutz wird bereits nach der ersten Impfung aufgebaut, es muss nicht ein zweites Mal geimpft werden.
Die Herstellung der Impfstoffe erfolgt durch Züchtung auf Zellkulturen. Hierzu werden häufig verwendet:
- Hühnerembryonen
- Hamsternierenzellkulturen
- Hundenierenzellkulturen
- Affennierenzellkulturen u.ä.

Bei der Herstellung können die Antibiotika Neomycin oder Gentamycin als Sulfate verwendet werden. Beide können Allergien auslösen, die Darmflora schädigen, Nieren- oder Hörschäden verursachen.

Die Herstellung der Impfstoffe ist im Prinzip immer gleich, nur der Trägerstoff kann unterschiedlich sein und damit stärkere (Hundenierenzellkulturen) oder schwächere Immunreaktionen hervorrufen.

Totimpfstoffe enthalten chemisch abgetötete Viren (Tollwut) oder Bakterien (Leptospirose und Borreliose). Sie werden in Konservierungsmitteln aufbewahrt. Für eine ausreichende Aktivierung des Impfstoffes werden weitere Hilfsstoffe benötigt. In der Regel wird empfohlen, eine Impfung mit Totimpfstoffen nach 2-4 Wochen zu wiederholen.

Als Konservierungsmittel wird häufig Thiomersal verwendet. Thiomersal ist eine Quecksilberverbindung (49,6%) und wirkt stark desinfizierend. Wie die meisten Quecksilberverbindungen wirkt Thiomersal stark neurotoxisch, schädigt also irreversibel das periphere und zentrale Nervensystem, ist allergieauslösend und steht im Verdacht, genotoxisch (erbgutverändernd) zu wirken. Die Halbwertzeit beträgt 12-15 Jahre.

Zur Aktivierung von Totimpfstoffen werden sogenannten Adjuvantien benötigt. Hierfür wird häufig Aluminiumhydroxid eingesetzt. Aluminiumhydroxid kann sich im Lymphsystem festsetzen und ist stark neurotoxisch.

Durch die gängige Praxis, die Impfstoffe nicht einzeln sondern in
Kombi-Packs von 5 oder mehr verschiedenen Impfstoffen zu verabreichen, und das jährlich, wird das Immunsystem in dem Maß überfordert, wie es in der Natur niemals vorkommen würde.
Die Anfälligkeit für neue Erkrankungen wird erhöht. Speziell Welpen und Junghunde können hier stark gefährdet sein. Quelle
Linktip: Liste des Paul-Ehrlich-Institutes aller verfügbaren Impfstoffe und Impfstoffkombinationen in Deutschland


Tollwut sollte nicht mit den anderen Impfstoffen kombiniert werden.
Impfen Sie Tollwut immer erst ab frühestens dem 4. Monat , besser noch


Alternative Möglichkeiten

Inzwischen haben sich Tierärzte, Züchter und Halter von den üblichen Impfungen distanziert und nach verträglicheren Möglichkeiten gesucht.


Titern

1.) Grundimmunisierung von Welpen (erste Impfung!):

Anmerkung: Es gibt keine Korrelation zwischen Impftitern der Mutterhündin und den maternalen Titern des Wurfes. (Hierzu gibt es zwei deutsche Studien unter Mitwirkung von Prof. Truyen.) Es macht daher wenig Sinn, die Hündin vor der Trächtigkeit noch einmal "gründlich durchzuimpfen" damit die Welpen besser geschützt sind. Im Gegenteil, häufiges Nachimpfen kann zu niedrigeren Titerwerten führen.

a) Titer-Messung:

Zitat Prof. Truyen (Quelle: "Der Hund" Ausgabe 6/2004):

"Der optimale Zeitpunkt der Impfung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zum einen spielt der Antikörpertiter der Mutter eine große Rolle. Diese so genannten maternalen Antikörper werden von der Mutter auf die Welpen übertragen und können über einer bestimmten Höhe die Impfung negativ beeinflussen."

Welpen erhalten über die Muttermilch (und zum geringen Teil über die Plazenta) Antikörper. Diese maternalen Antikörper bauen sich mit der Zeit ab. Wann die maternalen Antikörper weit genug abgebaut sind, damit eine Impfung Erfolg verspricht, kann mit einer Titermessung ermittelt werden.

Hierfür wird einem oder zwei Welpen eines Wurfes im Alter von ca. 6 Wochen Blut entnommen und in ein Labor geschickt. Es ist nicht notwendig, jedem Welpen Blut abzunehmen!

Für Staupe und Parvovirose liegen Referenzwerte vor, viele Labors (bspw. Vetmed, Ludwigsburg oder Laboklin, Bad Kissingen) benennen aufgrund dieser Werte gleich den optimalen Impfzeitpunkt.

Solange die Referenzwerte noch überschritten sind, verhindern die maternalen Antikörper möglicherweise den Erfolg der Impfung. Verantwortungsbewusste Züchter versuchen deshalb, im Rahmen ihrer vom Zuchtverband vorgegebenen Möglichkeiten, die Impfung erst NACH Unterschreiten des Referenzwertes durchzuführen.

Liegen die Daten aus der Titermessung dann vor, kann der optimale Zeitpunkt für die erste Impfung der Welpen errechnet werden.

Die optimalen Impfzeitpunkte für Staupe und Parvo können variieren. Der Welpe sollte jedoch zu den jeweils errechneten Terminen erstmalig geimpft werden, keinesfalls früher. Einzelimpfstoffe, soweit verfügbar zu verwenden, ist immer eine gute Idee!

Etwa 2-3 Wochen nach dieser Erstimpfung kann erneut eine Titer-Bestimmung durchgeführt werden um den Impferfolg zu kontrollieren. Sind die Werte auch nur geringfügig höher als der zuerst ermittelte Wert, war die Impfung erfolgreich.

Im Fall von Lebendimpfstoffen (S-H-P) ist die Grundimmunisierung abgeschlossen. Es ist kein weiteres Nachimpfen nötig.

Ausschliesslich für oben beschriebenes Vorgehen halte ich Titer-Messungen für sinnvoll, da hier tatsächlich die körpereigenen Antikörper gemessen werden. Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, die Titer bei erwachsenen, bereits mehrfach geimpften Hunden zu bestimmen um den Zeitpunkt einer weiteren Impfung zu bestimmen.

Die Impfung gegen Leptospirose sollte vermieden werden, die Gründe sind an anderer Stelle ausführlich genannt.

Zwingerhustenimpfung halte ich ebenfalls für unnötig. Entscheidend für den Schutz vor Zwingerhusten ist nicht die Impfung, sondern die Art der Haltung. Wenn viele Hunde auf engem Raum unter Streß und in schlechten hygienischen Verhältnissen leben, schützt auch die Impfung nicht vor Zwingerhusten.



b) ohne Titer-Messung:

Wenn Sie (oder der Züchter) aus irgendeinem Grund keine Titermessung wie oben beschrieben durchführen wollen oder können, sollte der Welpe seine letzte Impfung im Alter von 16 Wochen erhalten. In diesem Alter sind mit hoher Wahrscheinlichkeit keine maternalen Antikörper mehr vorhanden, diese Impfung verspricht also Erfolg.

Züchter, die die Impf-Vorschriften ihres Zuchtverbandes einhalten wollen, sollten ihre Welpen so spät als möglich impfen und eventuell die Staupe- und Parvo-Impfung im Abstand von zwei Wochen getrennt verabreichen.
Es soll einen Parvo-Impfstoff geben, der bereits in der 6. Lebenswoche geimpft werden kann. Ich würde dies trotzdem nicht tun. Eine Staupe-Impfung zu so frühem Zeitpunkt wird von keinem mir bekannten Impfstoff-Hersteller empfohlen.



Meine Impfempfehlung für Welpen:

Um das unausgereifte Immunsystem der Welpen nicht übermässig zu belasten, impfen Sie:

Parvovirose separat

Staupe+Hepatitis, ergänzt durch eine Suspension (Sie müssen allerdings den S-H-L-Impfstoff kaufen, die Leptospirose-Komponente lässt sich jedoch durch "Aqua-Suspension" ersetzen.)

Tollwut separat, frühestens in der 16. Lebenswoche, am besten wäre, erst nach abgeschlossenem Zahnwechsel.

Quelle


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