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Zucht

Hundezucht ist nicht gleich Hundezucht

Eine Hündin mit einem Rüden verpaaren ist züchten. Doch wir reden hier von "Hundezucht" mit Verstand!

Zucht bedeutet nicht in einem Verband Welpen produzieren. Es gibt Züchter, die behaupten, dass sie gut sind , weil sie in einem Verband züchten, der gute Zuchtvorschriften hat - aber dem ist nicht so.

Hundezucht ist mehr als in einem Verband zu sitzen ud auf Ausstellungen zu glänzen. Denn Ausstellungen sagen ausschließlich etwas über das optische Erscheinungsbild=Phaänotyp aus , nichts über die Gesundheit.

Die meisten Hundefamilien wünschen sich einen gesunden Hund , wenn dieser dann auch wunderschön ist , um so besser.
Keine Familie wünscht sich einen wunderschönen kranken Hund!

Die Hündin Casana von Buchonia und Eileen von Buchonia sind zwei dieser hochausgestellten Hunde, die jahrelang in der Zucht standen und deren Nachkommen immer noch in der VDH/PSK Zucht stehen.
Was nützt der Familie ein Champion mit Epilepsie ? Ein furchtbares Drama für die Familien und die gequälten Hunde.

Was ist eine gute Hundezucht ?

Der Züchter
- versteht etwas von Genetik
- kennt die Schwachstellen seiner Rasse
- lässt seine Hunde vor Einsatz auf erbliche Erkrankungen untersuchen
- achtet darauf, dass er keine Inzucht betreibt
- begleitet seine Welpenfamilien - lebenslang
- gibt den Familien die Möglichkeiten seine Nachzuchten nach 1 Jahr untersuchen zu lassen
- führt bestenfalls eine Langzeitstudie
- lässt alle Nachzuchten in einer Blutdatenbank erfassen.

Warum Blutdatenbank

Die Tierärzte mögen es gar nicht, wenn so winzigen Welpen das Blut abgenommen wird.

Doch es ist wichtig!
Wenn jeder Wurf vor Abgabe in einer Blutdatenbak erfasst ist, hat man als Züchter und auch als Halter folgende Möglichkeiten.

- Es können immer die Eltern eindeutig nachgewiesen werden
- die Forschung entwickelt sich, immer mehr genetische Krankheiten werden gefunden. Somit kann irgend wann einmal, schon vor Deckeinsatz geprüft werden, ob diese Verpaarung sinnvoll ist oder auch nicht.
- ein Züchter kann vielleicht einmal genetisch untersuchen lassen, bevor sie in die Zucht gehen.

Wenn alle Züchter dieses bei ihrer Zucht umsetzen würden, wäre das eine Schritt nach vorne.

Einige Verbände bieten das ihren Züchter , auf freiwilliger Basis an - was leider kaum angenommen wird.

Doch auch der einzelne Züchter kann z.B. seine Blutproben über die

http://www.hundeforschung.de

einlagern lassen.
So können auch kleine Verbände außerhalb des VDH etwas für ihre Rassen unternehmen.


Hier geht es um unsere Rassen nicht um Verbände.