Parasiten, wie Würmer, Zecken, Flöhe und Co verlieren oft den Schrecken, wenn man erkennt warum sie vorkommen können und dass einige sogar nützlich sind. Informieren Sie sich, bevor Sie ihren Hund mit Nervengiften schaden

Parasit Demodexmilbe

Die Demodikose, auch bekannt unter Demodex, Demodexmilbe – versetzt viele Hundehalter immer wieder in große Aufregung.

Oft sind es die Welpen, die plötzlich anfangen kahle Stellen zu bekommen (juvenile Demodikose). Zu Beginn sind es kleine Pickelchen, die oft gar nicht bemerkt werden.

Diese kleinen Fellflecke entstehen oft an verschiedenen Stellen im Hundefell.

Ausgelöst werden diese Irritationen oftmals durch Stress, Zahnwechsel, Läufigkeit, Impfungen und anderen Giften (Wurmkuren, SpotOn usw.).

Durch dieses Entwicklungsgeschehen oder Fremdeinwirkung ist das Immunsystem kurzweilig überfordert und so können Parasiten, die ansonsten dauerhaft auf und in dem Körper des Hundes im Einklang leben, überhand nehmen.

Demodikose ist eine Milbenart, die auf jedem Hund leben kann ohne diesen jemals zu beeinträchtigen, solange sein Immunsystem nicht gestört wurde und stabil ist.

Nachdem die kahlen Stellen im Fell immer größer werden und spätestens zu diesem Zeitpunkt vom Besitzer als bedenklich eingestuft werden, geht es oft zum Tierarzt.

Dieser stellt ,wie immer wieder berichtet wird, ohne Geschabsel und mikroskopische Untersuchung lapidar die Diagnose „Demodikose“ und verschreibt scharfe Chemiekeulen (Bravecto, oder Chemiebäder) die der Demodexmilbe den Gar aus machen sollen.

Mit dieser Chemie, werden in der Tat, diese eigentlich harmlosen Milben abgetötet, was aber noch schlimmer ist – das Immunsystem wird ordentlich überlastet und teilweise außer Kraft gesetzt.

Gerade beim jungen Hund ensteht dadurch ein übler Kreislauf von Spulwurmbefall, der ebenfalls von einem intakten Immunsystem im Gleichgewicht gehalten werden könnte und immer wieder kehrende juvenile Demodikose.

Chemie, die das Immunsystem ständig bombardiert, reagiert sehr oft über und so entstehen deutlich schneller Allergien und Autoimmunerkrankungen.

 

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Was wäre die gesunde Alternative ?

Wie bereits beschrieben, ist das Immunsystem des Hundes sehr wohl in der Lage die juvenile Demodikose im Gleichgewicht zu halten.

Logische Schlussfolgerung:

  • Ist das Immunsystem geschwächt, muss ich als Halter dafür sorgen, dass das Immunsystem gestärkt wird.
  • Ist das Immunsystem wieder stabil und das kann ohne weiteres 6-8 Wochen dauern, wird auch wieder das Gleichgewicht zwischen den körperwichtigen Parasiten hergestellt.
  • Nicht jeder Parasit ist für unseren Hund schädlich, auch wenn wir Menschen oft meinen, dass unsere Tiere klinisch rein sein sollten.

 

Vorbeugung

Die Ernährung spielt eine große Rolle, ein Hund ist ein Fleischfresser und sollte artgerecht gefüttert werden (Mehr Infos zur Artgerechte Fütterung...) und es sollte auf überflüssige Chemie gänzlich verzichtet werden (Mehr Infos dazu...).
Soziale Kontakte sollten dem Hund ermöglich werden, viel Auslauf an der frischen Luft und eine gute Bindung zum Tierhalter.

 

So bleibt der Hund gesund und kann kleinere Probleme ohne weiteres selbst heilen.

Es gibt auch eine krankhafte Demodikose!

Diese Form der Demodikose tritt allerdings nicht im Welpen oder Junghundealter auf sondern ab einem Alter von ungefähr 2 Jahren. Diese erbliche oder durch Immunsuppression erworbene Krankheit kann das Immunsystem nicht selbst heilen (Mehr Infos dazu...).

Vor der Geburt wird ein Welpe wird im Uterus, nach der Geburt vorerst durch die Mutterhündin mit Abwehrkörpern versorgt, da das Immunsystem des Welpen noch nicht in der Lage ist sich gegen Krankheiten und Parasiten zu wehren.

Trotz der mütterlichen Antikörper nach der Geburt über die Muttermilch, beginnt das Immunsystem sofort nach der Geburt seine Arbeit aufzunehmen.

Bakterien leben in jedem Haushalt und so lernt der kleine Organismus schon einiges kennen was das Immunsystem einzuordnen lernt. Unter anderem nimmt der Welpe über die Muttermilch auch Spulwurmeier, Milben, die im Fell der Mutter leben und und andere Parasiten auf. Diese Parasiten sind wichtig, denn sie dienen der Weiterentwicklung des Immunsystems.

 

Spulwürmer entwickeln sich durch Organwechsel. Die Larven durchwandern dabei während ihrer Entwicklung zum erwachsenen Wurm verschiedene Organe desselben Wirtes. Dieser Prozess wird auch als Larvenwanderung bezeichnet. Zu Beginn der Wanderung schlüpfen die Larven im Dünndarm aus ihren Eiern. Dann durchbohren sie die Darmwand, um in die Blutbahn zu gelangen. So erreichen sie über den Blutweg die, das und schließlich die.

Die Lunge ist Zwischenstation auf ihrem Entwicklungsweg. In der Lunge wandern die Larven wieder aus den Blutgefäßen heraus und begeben sich in den Hohlraum der Lungenbläschen, den Alveolen. Vom Alveolarlumen aus gelangen sie über die Atemwege in den Rachen, wo sie verschluckt werden. So gelangen sie über die wieder in den Dünndarm.

Es passiert nur sehr selten, dass Larven in die oder das Gehirn eindringen. Wenn das der Fall ist, dann verursachen sie dort erhebliche Gewebsschäden.

Der gesamte Reifungsprozess dauert etwa zwei Monate. Die erwachsenen Spulwürmer können eine Lebendsauer von 1 bis 1,5 Jahren erreichen. Quelle

 

Wie wir oben nachlesen können benötigen die Wurmeier ca 2 Monate bis sie ihren Reifeprozess abgeschlossen haben. In dieser Zeit sind die Würmer in ihren verschiedenen Stadien durch den Dünndarm, das Blut, Leber, Herz, Lunge, Lungenbläschen, Alveolen, Speiseröhre, Dünndarm gewandert. Das Immunsystem hat so die Gelegenheit für den Körper einen Schutz gegen diese Parasiten aufzubauen, wenn wir nicht mit Chemie alles zunichte machen, gelingt das auch.

 

Wir haben Keime, Bakterien und Parasiten verteufelt und mit Hilfe der Chemie und Phamazie aus unserem Jörper verbannt. Dabei gehören Madenwurm, Peitschenwurm, Hakenwurm und Spulwurm einst ebenso zu unserer Darmflora wie Darmbakterien, sagt einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet, Prof. Joe Weinstock von der Tufts University in Bosten. Milliarden Menschen tragen sie heute noch in ihrem Darm. Quelle

 

Das Immunsystem des Hundes reagiert auf den Wurmbefall bzw. hält diese Population im Gleichgewicht und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Hund auch keine Allergien entwickeln kann. Werden die Wurmpopulationen von Beginn an mit Chemie vernichtet, hat das Immunsystem hier nichts zu leisten und somit werden die Grundlagen für unzählige Allergien gelegt.

 

Eine Wurminfektion dämpft die Abwehr. Denn damit ein Wurm in seinem Wirt überleben kann, muss er dessen Immunsystem überlisten. Der Wirt darf ihn nicht töten – aber der Parasit darf auch seinen Wirt nicht nachhaltig schaden. Im Zusammenleben der Würmer mit dem Organismus hat sich im Laufe der Evolution eine clevere Zell-kommunikation entwickelt. Und genau die Immunantworten, die auf einen Wurm reagieren, scheinen uns Allergien vom Leibe zu halten. Quelle

Die Idee, dass parasitär lebende Würmer allergische Reaktionen wie Asthma oder Heuschnupfen unterdrücken können, sei im Prinzip ein alter Hut, sagt Brunello Wüthrich, Leiter der Allergie-Station der Züricher Uni-Klinik. Quelle

 

Es ist ein „alter Hut“ das Würmer und andere Parasiten Allergien unterdrücken!!!

Und warum unternehmen wir dann alles, um diese wichtigen Parasiten zu eliminieren!?
Wir machen unsere Hunde „bewusst“ krank!???
Wir tauschen gesunden Wurmbefall gegen Allergien ein!???

Selbst in der Humanmedizin ist es inzwischen erkannt:

 

Mit Würmern sollen Krankheiten des Immunsystems wie Allergien, Asthma, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder Multiple Sklerose therapiert werden. Quelle

 

Es ist immer das Gesamtpaket, dass die Gesundheit unserer Tiere ausmacht. Die Ernährung, das Umfeld, Bewegung, Zuwendung, sowenig Chemie wie möglich und vieles mehr benötigen unsere Tiere um gesund zu bleiben.

Ein Wurm macht kein Immunsystem gesund. Dennoch sollten wir jedem Tier die Möglichkeit geben ein gesundes Gleichgewicht im und am Körper aufzubauen und nicht in Hysterie zu verfallen, wenn sich mal ein Mitbewohner zeigt. Solange es dem Tier gut geht, sollten wir nicht eingreifen. Und wenn es mal nötig sein sollte, dann gibt es auch alternative Möglichkeiten, die dem Parasiten den Weg weisen.

Darmparasiten, wozu Giardien, Kokzidien, Spulwürmer und noch weitere Darmparasiten zählen, kommen häufiger im Darm vieler Lebewesen vor, ohne den Wirt Mensch/Tier zu schädigen.

Der gesunde Organismus und ein stabiles Immunsystem sorgen dafür, dass diese Darmparasiten eliminiert werden oder ein Gleichgewicht aufgebaut wird, das zum gegenseitigen Nutzen von Parasit und auch Wirt funktioniert.

Solange dieses Gleichgewicht stabil ist bemerkt der Tierhalter von dieser Symbiose nichts.

Während der Wachstumsphase, Läufigkeit, Stress, Erkrankungen gelingt es dem Immunsystem nicht immer punktuell gegen diese Parasiten vor zu gehen und so kann es zu einer starken Vermehrung dieser Parasiten kommen, die krankhafte Symptome hervorbringen. Auch Tiere mit einer Autoimmunschwäche sind sehr anfällig gegen Darmparasiten.

 

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Symptome Giardien

Meistens bemerkt der Hundehalter, dass der Kot des Hundes irgendwie matschig, schleimig und hell ist. Das verschwindet bei manchen Tieren und erscheint nach ein paar Tagen wieder, sodass der Tierhalter erkennt, irgend etwas ist da nicht ok. Ebenfalls können die betroffenen Tiere erbrechen und anzeigen, dass es ihnen nicht gut geht. Spätestens wenn der Kot schleimig-blutig wird steht der Tierhalter besorgt beim Tierarzt.

Der Tierarzt verlangt nach einer Kotprobe, die der Besitzer gleich mitbringen sollte und mit einem Schnelltest ist das Ergebnis nach wenigen Minuten sichtbar.

„Ihr Hund hat Giardien!“

Von der Logik her würde man nun sagen, dass Immunsystem schafft seine Aufgabe nicht und muss dringend unterstützt werden (Immunsystem stärken)

Aus nicht erklärbaren Gründen, bricht aber bei Halter und ahnungsloser Umgebung eine Panik aus, die nicht nachvollziehbar ist. Leider schüren viele Tierärzte diese Angst, und verkaufen dem Tierhalter Mittelchen, die den bösen Parasiten vernichten sollen.

Giardien vom Tier stecken den Menschen nicht an!

Dummerweise hält sich die falsche These, dass Giardien uns Menschen anstecken hartnäckig und so wird der Ekelfaktor bedient, sowie auch die Angst , dass alle Kleinkinder, Kinder, alte Menschen im Haus schwer erkranken werden oder tot umfallen.

Hierzu schreibt Tierarzt Dr. Rückert:

Inzwischen ist klar geworden bzw. bei mir angekommen, dass es bei Giardia duodenalis verschiedene Genotypen (Assemblagen) gibt, die bevorzugt bestimmte Spezies befallen und sich offenbar schwer damit tun, Artengrenzen zu überschreiten. So findet man beim Menschen in erster Linie die Assemblagen A2 und B, bei der Katze A1 und F und beim Hund C und D. Ganz ohne Ausnahmen ist diese Regel zwar nicht, aber für das geschilderte Szenario kann man durchaus anmerken, dass sich Nogger gar nicht so leicht an Maisies giardienverseuchtem Kot anstecken konnte. Und eines ist eigentlich auch sicher: Die oft als Drohkulisse beschworene Ansteckungsgefahr für Kinder (bzw. Menschen ganz allgemein) durch einen infizierten Hund kann man in Zukunft ruhig stecken lassen.

So beginnt der Leidensweg vieler Hunde, Katzen, Tiere und deren verzweifelte Halter

Der Hund wird mit vielen unterschiedlichen Mittelchen bombardiert, damit die Darmparasiten nun verschwinden. All dieses Gifte vergiften auch den Hund, dass sollte jeder Tierhalter wissen. Oftmals sind die Parasiten bereits resistent gegen diese Chemiekeulen, sodass mehrere Durchgänge verschiedener Mittelchen nötig sind.

Als Beschäftigungstherapie soll der Hundehalter sein gesamtes Haus desinfizieren, damit die gefährlichen Plagegeister nicht die ganzen Tiere und Menschen infizieren.

Da werden täglich Decken, Kissen gereinigt, Teppiche , Möbel desinfiziert, nebenbei werden Ozongeräte vermietet, um alles was Parasit ist zu eliminieren.

Ein Ozongerät oder Ozongenerator tötet nicht nur die „bösen“ Parasiten, Keime und Bakterien sondern auch die „guten und wichtigen“ Ozon ist ein Reizgas und nicht so ungefährlich wie oft angenommen wird

Irgendwann ist es geschafft, der Hund/Tier ist Giardien frei, die Freude ist groß.

 

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Beim nächsten Spaziergang hat der Hund bereits erneuten Kontakt zur nächsten Infektionsquelle ( Wasser, Kot, Direktkontakt, Gelände während der Spaziergägne) und der Parasit hat ein leichtes Spiel mit dem Wirt, dessen Immunstem dank Medikamentecoktails stark geschwächt ist.

Das Trauerspiel beginnt erneut, wieder und immer wieder……………

Dabei ist es so einfach Giardien und Kokzidien in Schach zu halten. Selbst nachdem ein Tier mit allen möglichen und unmöglichen Medikamenten bombardiert wurde, hat als einziges geholfen Kohlenhydrate zu entziehen und das Immunsystem zu stärken.

Angenehmer Nebeneffekt, dass Immunsystem hat nun das innere Rezept, bei weiteren Angriffen noch effektiver gegen diese Parasiten anzugehen indem das gesunde Gleichgewicht wieder hergestellt wird.

Warum wird mit den Giardien und auch Kokzidien so ein Geschäft mit der Angst gemacht ??? – Ist eben ein lukratives Geschäft………….

Hinweis: Bei Immunschwachen Tieren sollte der Tierhalter sehr genau aufpassen und nicht herum google-doktern. Diese Tiere sind eine anfälligere Spezies.

Hier sollte ein guter Tierheilpraktiker oder Tierarzt begleitend eine Umstellung auf Kohlenhydrat freie Kost und Stärkung des Immunsystems mit verfolgen und gegebenenfalls unterstützend helfen

 

Nachdem die Giftigkeit von Spoton und anderen Zeckenmitteln erfreulicherweise bekannt wurde, suchen Hundebesitzer Alternativen gegen Zecken, Flöhe usw.

 

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EM = effektive Mikroorganismen sind eine Möglichkeit, die gerne angewandt wird.

Lesen sie dazu diesen Artikel, EKTOPARASITENBEKAEMPFUNG-mittels-Effektiven-Mikroorganismen-EM.pdf

Viele Hundebesitzer haben mit diesen Halsbändern gute Erfahrungen gemacht und schwören darauf, andere können die Wirksamkeit nicht bestätigen.

Meine Bande trägt diese wunderschönen Halsbänder, weil sie nicht nur nützlich sein sollen, sondern auch wunderschön aussehen.

Viele Hundebesitzer machen sich diese Halsbänder selbst, aber ich habe eine günstige Adresse gefunden wo ich mir diese auf Maß anfertigen lassen kann.

 

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Diese Halsbänder bedürfen einer besonderen Pflege:

Das Halsband sollte spätestens alle 3 Wochen gründlich mit Wasser gereinigt werden und in der Sonne oder unter Infrarot-Licht aufgeladen werden. So entfalten die EM-Keramik Pipes wieder ihre volle Wirkung.

Das Halsband für die Reinigung nur mit lauwarmen Wasser gewaschen werden.

Keine Waschmittel oder andere Reinigungsmittel, die die Mikroorganismen zerstören könnten.

Das Halsband in Wasser legen und einweichen, danach in die Sonne legen oder eben unter die Lampe – danach kann der Hund wieder schickt und geschützt durch sein Revier streifen.